Politik

Schwarz-Rot einigt sich — Rentenpaket bleibt, Kommission soll Reform beschleunigt prüfen“

today28. November 2025

Hintergrund
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Nach langen Verhandlungen im Koalitionsausschuss haben die Spitzen der schwarz-roten Koalition aus CDU/CSU und SPD eine Einigung im sogenannten Rentenstreit erzielt. Demnach bleibt das umstrittene Rentenpaket unverändert — mit dem Ziel, die eigene Mehrheit im Bundestag zu sichern.

Zugleich wurde beschlossen, eine neue Rentenkommission einzusetzen, die bereits bis Ende des zweiten Quartals 2026 Vorschläge für eine umfassende Reform der Altersvorsorge vorlegen soll — also früher als ursprünglich geplant. In ihrem Mandat steht ausdrücklich auch die Prüfung einer möglichen Verlängerung der Lebensarbeitszeit über das derzeitige Regelrenteneintrittsalter hinaus.

Für Kritiker, vor allem aus der sogenannten Junge Gruppe innerhalb der Union, bleibt das Rentenpaket unbefriedigend: Zwar akzeptieren sie das Stabilitätsversprechen bis 2031, lehnen aber weitergehende Zusagen ab – sie fürchten eine Überforderung der kommenden Generationen durch steigende Kosten.

Die Koalitionsführung  darunter Friedrich Merz (CDU) und Lars Klingbeil (SPD) zeigte sich überzeugt, dass das Paket und der begleitende Reformprozess notwendig seien, um die Renten in Deutschland zukunftsfest zu machen. Ein endgültiger Gesetzesentwurf soll demnach noch in diesem Jahr dem Bundestag vorgelegt werden

 

Geschrieben von: Matthias Masnata

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