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today28. November 2025
In der gesamten Region Ostwestfalen-Lippe (OWL) wird der Schutz vor möglichen Anschlägen auf Weihnachtsmärkte deutlich verschärft, berichten Medien. Sicherheitsbehörden bezeichnen die Bedrohungslage als „abstrakt hoch“ und erhöhen entsprechend die Polizeipräsenz.
Obgleich derzeit keine konkreten Gefährdungshinweise vorlägen, wollen Polizei und Veranstalter auf Nummer sicher gehen: Spaziergänge zwischen festlich geschmückten Buden und Lichtern sollen für Besucherinnen und Besucher auch in diesem Jahr möglichst sorgenfrei bleiben.
Zur Vorbereitung auf die Advents- und Weihnachtsmärkte setzen die zuständigen Behörden auf bewährte, aber auch neue Sicherheitskonzepte. Dazu zählen:
Erhöhte Präsenz uniformierter und ziviler Polizeistreifen rund um und auf den Weihnachtsmärkten
Kontrollmaßnahmen, die sowohl Taschen als auch mögliche gefährliche Gegenstände umfassen könnten mit Blick auf vergangene Fälle und die allgemeine Gefährdungslage
Sperren und Poller an Zufahrtswegen, um das unkontrollierte Einfahren von Fahrzeugen auf Marktbereiche zu verhindern eine Vorsorgemaßnahme gegen mögliche Lkw- oder Fahrzeugattacken.
Obwohl die Sicherheitsbehörden Alarmbereitschaft signalisieren, betonen sie zugleich: Weihnachtsmärkte sollen stattfinden als Zeichen gelebter Gemeinschaft und Normalität in unsicheren Zeiten.
Gleichzeitig wird in der Öffentlichkeit diskutiert, wie weit Schutzmaßnahmen gehen dürfen und ob sie das traditionelle Flair der Märkte beeinträchtigen könnten. Manche Maßnahmen, etwa dekorierte Poller oder strikte Kontrollen, stoßen auf Unverständnis.
Geschrieben von: Florian Jäger
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