NRW

NRW stärkt Krebsberatungsstellen: Mehr Geld für Betroffene und Angehörige

today26. November 2025

Hintergrund
share close

Die Unterstützung für Menschen mit Krebs und ihre Angehörigen wird künftig noch besser: Die Landesregierung erhöht die Fördermittel für ambulante Krebsberatungsstellen und passt die Finanzierung an die tatsächlichen Bedarfe vor Ort an. Ab 2026 stehen jährlich rund 750.000 Euro zur Verfügung 250.000 Euro mehr als bisher.

Bisher erhielten die Beratungsstellen einen pauschalen Festbetrag. Künftig wird die Förderung anhand der tatsächlichen Ausgaben und der regionalen Einwohnerzahl berechnet. Damit soll sichergestellt werden, dass auch ländliche Regionen gut versorgt sind und die Angebote den unterschiedlichen Beratungsbedarfen gerecht werden.

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann betont: „Die Krebsberatungsstellen unterstützen Erkrankte und ihre Angehörigen dabei, den Alltag mit Krebs zu bewältigen. Das ist praktische Hilfe am Menschen in einer sehr schwierigen Lebenslage.“

Die neuen Fördergrundsätze treten am 1. Dezember 2025 in Kraft. Träger der Krebsberatungsstellen können ihre Anträge jährlich bis zum 15. Dezember des Vorjahres digital über die Plattform gesundheit.web stellen.

Die Anpassung der Fördermittel erfolgte in enger Abstimmung mit Fachverbänden, der Krebsgesellschaft NRW und der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege. Ziel ist es, eine flächendeckende, passgenaue Unterstützung sicherzustellen.

Weitere Informationen gibt es online unter: www.mags.nrw/krebs

Geschrieben von: Florian Jäger

Rate it

Beitrags-Kommentare (0)

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet