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Im Rahmen seiner Antrittsbesuche in den Bundesländern, war die erste Station von Bundeskanzler Friedrich Merz Schleswig-Holstein. In Husum traf er Ministerpräsident Daniel Günther. Themen waren vor allem die Energiewende, die Verteidigungsindustrie und die Zusammenarbeit zwischen Bund und Land.
Schleswig-Holstein produziert bereits mehr Strom aus Wind, Sonne und Biomasse, als es selbst verbraucht. Die Bundesregierung möchte die Energiepolitik weiter verbessern, etwa durch neue Speicher, Wasserstofftechnik und Methanolproduktion. Ziel ist, diese Technologien auch europaweit stärker zu fördern.
In der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie ist Schleswig-Holstein gut aufgestellt mit rund 30 Unternehmen, die in der Branche tätig sind. Der Bund will diese weiter unterstützen, um die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands zu unterstützen.
Ein weiteres Thema war die Integration in den Arbeitsmarkt. Die Bundesregierung plant eine „Work-and-Stay-Agentur“. Diese soll Asylverfahren und Arbeitsmigration trennen. So können Menschen, die in Deutschland arbeiten möchten, einfacher und schneller eine Arbeitserlaubnis bekommen. Gleichzeitig sollen Menschen ohne Bleiberecht das Land wieder verlassen.
Ein Wunsch des Bundeslandes ist der Ausbau wichtiger Verkehrswege, wie der Autobahn A20. Auch neue Industrieprojekte, etwa eine mögliche Batteriefabrik in Heide, wurden angesprochen.
Der Besuch zeigte, dass Schleswig-Holstein eine zentrale Rolle für die Energiezukunft und die Sicherheit Deutschlands spielt. Bund und Land wollen enger zusammenarbeiten, um Klimaschutz, Wirtschaft und Integration weiter voranzubringen.
Geschrieben von: Gunnar Noll
Antrittsbesuch Bundeskanzler Merz Schleswig-Holstein Verteidigung Wirtschaft
today26. November 2025
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