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Bielefelder mit Handgranate in Sennestadt festgenommen jetzt Untersuchungshaft wegen schwerer Erpressung

today31. Oktober 2025

Hintergrund
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Polizeieinsatz nach Handgranaten-Drohung

Ein 62-jähriger Mann aus Bielefeld hat am Sonntag (26. Oktober) in Sennestadt einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Der Mann hatte in der Öffentlichkeit eine Handgranate gezeigt, woraufhin Passanten die Polizei alarmierten, berichten Medien. Einsatzkräfte sperrten das Gebiet weiträumig ab und nahmen den Mann schließlich fest.

Handgranate war offenbar funktionsfähig

Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler handelte es sich bei der Handgranate um eine einsatzfähige Sprengkörperattrappe, die tatsächlich funktionsfähig gewesen sein soll. Der Mann soll die Granate mehrfach vorgezeigt haben unter anderem, um an Alkohol zu gelangen. Daher lautet der Vorwurf nun nicht mehr nur auf Bedrohung, sondern auf schwere räuberische Erpressung.

Untersuchungshaft angeordnet

Ein Richter erließ inzwischen Untersuchungshaftbefehl gegen den 62-Jährigen. Die Ermittlungen zur Herkunft der Handgranate und zu den genauen Umständen des Vorfalls dauern an. Die Polizei lobte das besonnene Verhalten der Zeugen, die umgehend den Notruf gewählt und damit Schlimmeres verhindert hätten.

Kommentar:

Was als bizarre Aktion erscheinen mag, war in Wahrheit hochgefährlich. Eine echte Handgranate in der Öffentlichkeit vorzuzeigen, löst nicht nur Panik aus, sondern gefährdet Leben. Der Fall zeigt, wie schnell aus Leichtsinn oder Verzweiflung ein schweres Verbrechen werden kann und wie wichtig entschlossenes Eingreifen der Polizei ist.

Geschrieben von: Florian Jäger

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