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Die neue „Hightech Agenda Deutschland“ wurde von Bundeskanzler Friedrich Merz in Berlin vorgestellt. Ziel ist es, Deutschlands Forschung und Wirtschaft auf Zukunftstechnologien auszurichten, die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und technologische Souveränität zu sichern.
„Innovationspolitik hat für diese Bundesregierung von Anfang an die höchste Priorität“, betonte Merz. Ein zentrales Anliegen ist es, zu verhindern, dass nur die USA und China die technologische Zukunft bestimmen. „Wir trauen unserem Land zu, Innovationsführer zu sein und führendes Industrieland des 21. Jahrhunderts zu bleiben“, erklärte der Kanzler.
Im Fokus der Agenda stehen sechs Schlüsseltechnologien: künstliche Intelligenz, Quantentechnologien, Mikroelektronik, Biotechnologie, Fusions- und klimaneutrale Energie sowie klimaneutrale Mobilität. „Diese Bereiche sind entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit und unsere technologische Unabhängigkeit“, erläuterte Merz.
Ein Aktionsplan soll das erste Fusionskraftwerk in Deutschland ermöglichen, ein konkretes Ziel. „Mikroelektronik ist entscheidend für unsere Resilienz und Autonomie“, hob der Kanzler hervor.
Auch die Rahmenbedingungen für Forschung und Innovation sollen verbessert werden. Der Kanzler machte deutlich, dass Deutschland seine Innovationskraft besser nutzen müsse. Viele Unternehmen seien bereits weltweit führend, doch die Übersetzung von Forschung in Produkte und Dienstleistungen müsse schneller gelingen. „Wenn wir diesen Rückstand nicht aufholen, gefährdet das nicht nur unseren Wohlstand, sondern auch unsere Sicherheit und Freiheit“, warnte Bundeskanzler Merz.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Zusammenarbeit von Wirtschaft, Wissenschaft und Staat. „Nur ein Schulterschluss zwischen allen Innovationsakteuren kann Deutschland an die Spitze bringen“, betonte Merz. Für jede Schlüsseltechnologie sollen Roadmaps mit konkreten Meilensteinen entwickelt werden, um Fortschritte messbar zu machen. Merz scheint zu vergessen, dass es bereits Unternehmen mit Staatsbeteiligung gibt, wenn man diese in den Fokus nimmt wird man unsicher ob diese Zusammenarbeit wirklich so gut klappt, wie er es sich wünschen würde.
Beim Umgang mit Daten fordert Merz: „Wir sollten weniger über Datenschutz reden und mehr darüber, wie wir unsere Daten klug nutzen.“ Die Agenda soll Firmen helfen, Daten gezielter für Forschung und Entwicklung einzusetzen und experimentierfreudiger zu werden.
Auch auf EU-Ebene will die Bundesregierung voran kommen. Ein Brief an die Kommission von 20 Staaten fordert weniger Bürokratie und mehr Raum für Innovation. Im November soll ein europäischer Gipfel konkrete Projekte vorstellen.
Geschrieben von: Gunnar Noll
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today26. November 2025
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