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Schockierende Einblicke aus Lippe: Polizei erzählt von Gewalt, Einsätzen und perfiden Betrugsanrufen

today26. September 2025 5

Hintergrund
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Blaulicht, Einsätze, gefährliche Momente: In einem exklusiven Interview mit ElectronicFlow Radio (Regionalradio Lemgo) und Radio Osnabrück gab die Polizei Lippe einen seltenen Einblick in ihren Arbeitsalltag – und in die Herausforderungen, die kaum jemand sieht.

„Manchmal denkt man ja: Polizei – das ist nur Strafzettel und Streifenfahrten. Aber es gibt Einsätze, die brennen sich richtig ins Gedächtnis“, erklärt Frau Dr. Merks, Pressesprecherin der Polizei Lippe, im Gespräch mit den Moderatorinnen und Moderatoren der Radiosender. Gemeinsam mit Kriminalhauptkommissar Konrad berichtete sie von Momenten, die selbst erfahrenen Beamten lange im Gedächtnis bleiben.

Der Polizeialltag ist oft härter, als viele denken. „Hinter der Uniform stecken Menschen mit Familien und Leben außerhalb des Jobs. Die Bilder von Einsätzen begleiten sie auch nach Feierabend“, so der Moderator. Die Realität zeigt sich auch in erschreckenden Zahlen: Über 46.000 Übergriffe auf Polizistinnen und Polizisten wurden allein 2023 registriert. „Gewalt ist keine Lösung – für uns, für die Gesellschaft. Aber leider ist sie für viele Einsatzkräfte bitterer Alltag“, sagt Frau Dr. Merks.

Ein weiteres Risiko sind Schockanrufe, bei denen Betrüger versuchen, besonders ältere Menschen zu täuschen und Geld zu erpressen. „Oft geben sich die Anrufer als Polizisten aus. Die Polizei ruft niemals unter der 110 an, um Bargeld oder Schmuck zu verlangen“, warnt Konrad. Der Rat: Misstrauisch sein – lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig.

Doch die Polizei Lippe zeigt auch eine andere Seite: Nähe zu den Bürgerinnen und Bürgern. „Wir wollen zeigen, dass wir da sind, auch abseits von Blaulicht und Tatortdrama. Es fühlt sich fast an wie eine WhatsApp-Gruppe mit den Nachbarn – nur eben in Uniform“, erklärt Frau Dr. Merks.

Die Botschaft ist klar: Respekt für Einsatzkräfte ist unerlässlich – und Gewalt hat in der Gesellschaft keinen Platz.

Geschrieben von: stanley.dost

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